Aktuelles

  • Fünf deutsch-afrikanische Netzwerke starten

    Die deutschen und afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Netzwerke, der wissenschaftliche Beirat, die Förderorganisationen und politischen Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland und Afrika tauschen sich in Daressalam, Tansania, zu den Chancen aus, die die Maßnahme bietet, um Afrikas Gesundheitssystem zu stärken und wichtige vernachlässigte Krankheiten zu erforschen.
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  • 50.000ster „Herzspezialist“ registriert - Ein Nationales Register trägt zur optimalen diagnostischen und therapeutischen Begleitung von Menschen mit angeborenen Herzfehlern bei

    Der einjährige Jonas aus Leipzig ist das 50.000ste registrierte Mitglied im Nationalen Register für angeborene Herzfehler. Die Datenbank ist heute eine der größten Forschungsbasen in Europa. Sie ermöglicht die internationale Erforschung angeborener Herzfehler und hilft, Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. (Newsletter 81 / Januar 2017)
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  • Gesucht: Neue Therapieansätze für Jugendliche mit Essanfällen - Menschen mit Binge-Eating-Störung nehmen Lebensmittel anders wahr als gesunde Personen

    Menschen mit der Binge-Eating-Störung leiden unter Essanfällen: Sie verlieren die Selbstkontrolle und nehmen hastig große Nahrungsmengen zu sich. Am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen fanden Forschende nun heraus, dass betroffene Jugendliche Lebensmittelreize viel aufmerksamer wahrnehmen als gesunde Personen. Daraus ergeben sich neue Ansätze für ein neuropsychologisches Training, das die Selbstkontrolle stärken und Essanfälle reduzieren könnte. (Newsletter 81 / Januar 2017)
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  • Die Sprache der Netzhaut verstehen - Retina-Implantat erlaubt Erblindeten schemenhaftes Sehen

    In Deutschland leben rund 130.000 blinde Menschen. Jeder vierte Betroffene leidet unter einer degenerativen Netzhauterkrankung. Bisher gibt es keine Therapie, die diesen Patientinnen und Patienten helfen kann. Tübinger Forscherinnen und Forscher haben einen lichtempfindlichen Netzhautchip entwickelt, der die Funktion der abgestorbenen Sehzellen übernimmt. Sie verleihen Menschen mit Netzhautdegenerationen neues Sehvermögen, sodass diese wieder Konturen erkennen können. (Newsletter 81 / Januar 2017)
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  • Betazellen aus dem Labor - Neue Diabetes-Therapien setzen auf Transplantation und Regeneration

    Täglich mehrmals Insulin zu spritzen ist für Millionen Diabetiker lebenswichtige Routine. Doch es kann vorkommen, dass diese Therapie nach jahrelanger Anwendung nicht mehr zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt. Die körpereigene Insulinproduktion wiederherzustellen ist ein Schwerpunkt der Forschung im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung.  (Newsletter 81 / Januar 2017)
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  • Erfolge mit Herzgewebe aus dem Labor - Transplantation von menschlichem Herzgewebe auf kranke Tierherzen gelungen

    Im Labor gezüchtete Herzmuskelstreifen wachsen auf kranken Herzen von Meerschweinchen an und verbessern die Herzfunktion. Das fand ein Team von Forscherinnen und Forschern aus Deutschland, Norwegen, Schottland und den USA heraus und berichtete darüber in Science Translational Medicine. (Newsletter 81 / Januar 2017)
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  • DZHK-Konferenz: Expertenaustausch damit Forschung Patienten erreicht

    In Berlin findet vom 11.-12. Januar 2017 die erste DZHK Konferenz für translationale Medizin statt. Hier treffen sich Expertinnen und Experten aus aller Welt, die ein Ziel vereint: Ihre Forschungsergebnisse sollen die Patientinnen und Patienten erreichen.
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  • Grundlagen des Lernens - Neue Erkenntnisse über Lernmechanismen helfen, Funktionsverluste des Gehirns nach einem Schlaganfall zu kompensieren

    Wie kommunizieren Nervenzellen miteinander? Was unterscheidet dabei junge Gehirne von erwachsenen? Medizinerinnen und Mediziner erforschen die zellulären Grundlagen des Lernens, um die Therapien für Menschen nach einem Schlaganfall zu verbessern. (Newsletter 80 / November 2016)
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  • Gemeinsam gegen seltene Krebserkrankungen - Im Verbund TranSarNet erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestimmte Knochen- und Weichteiltumore

    Mehrere deutsche Forschungsgruppen suchen nach neuen Therapien für Menschen, die unter Tumoren in Knochen oder Weichteilen leiden. Gemeinsam kämpfen sie insbesondere für die Erkrankten, die bislang wenig Aussicht auf Heilung haben. Einige Erfolge konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes bereits erzielen. (Newsletter 80 / November 2016)
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  • Schneller aus der Depression - Neue Strategien für den Einsatz von Antidepressiva

    Antidepressiva gelten als Medikamente, deren Wirkung erst spät einsetzen kann. Deshalb wird ein Wirkstoff oft über Monate verabreicht, obwohl der Therapieerfolg ausbleibt. Das könnte sich künftig ändern. Eine aktuelle Studie belegt: Schon nach 14 Tagen sollte eine Medikation umgestellt werden, wenn sie keine Wirkung erzielt. Diese neue Strategie beschleunigt den Therapieerfolg und verkürzt die Leidenszeit der Patientinnen und Patienten. (Newsletter 80 / November 2016)
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  • Wie Computermodelle die Krebstherapie verbessern können - Forschungsteam entwickelt Simulatoren, die den Krankheitsverlauf individuell voraussagen

    Krebstherapien haben das Überleben der Erkrankten zum Ziel, doch oftmals sind sie auch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Forscherinnen und Forscher aus Dresden, Leipzig und Jena haben mathematische Modelle entwickelt, mit deren Hilfe die Behandlung in Stärke und Dauer individuell auf jeden einzelnen Krebskranken abgestimmt werden kann. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Projekt im Rahmen des Forschungs- und Förderkonzepts „e:Med“. (Newsletter 80 / November 2016)
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  • Epigenetik: Essgewohnheiten schlagen sich im Erbgut nieder - Ob Kinder zu Übergewicht und Diabetes neigen, hängt auch vom Lebensstil der Eltern ab

    Wer sich längere Zeit ungesund ernährt, verändert womöglich dauerhaft wichtige Schaltstellen in seinem Erbgut. Eltern steigern dadurch nicht nur das eigene Risiko auf Stoffwechselerkrankungen, sondern auch das ihrer künftigen Nachkommen. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) anhand einer Studie an Mäusen. (Newsletter 80 / November 2016)
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  • Das gute Gedächtnis unserer Immunzellen therapeutisch nutzen - Leukämiepatienten erhalten erstmals speziell aufgereinigte Immunzellen zum Schutz vor Infektionen

    Ein komplexes Immunsystem schützt den Menschen von Geburt an vor Krankheiten. Im Laufe seines Lebens wird es stetig trainiert und angepasst. Einzelne Spezialisten des Immunsystems, die sogenannten T-Gedächtniszellen, wollen sich die Medizinerinnen und Mediziner am DZIF zunutze machen, um Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu schützen. In einer ersten klinischen Studie haben bereits 2 von insgesamt 30 Leukämie-Erkrankten nach ihrer Knochenmarktransplantation die speziell aufgereinigten Zellen erhalten. (Newsletter 80 / November 2016)
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  • Hilfe für Menschen mit Atemnot - Das Universitätsklinikum München bietet eine Atemnot-Ambulanz für Betroffene an

    Lufthunger nannten es unsere Mütter. Von Dyspnoe sprechen Ärztinnen und Ärzte. Gemeint ist das quälende Gefühl, nur schwer Luft zu bekommen. Für Betroffene gibt es seit dem vergangenen Jahr eine neue Anlaufstelle in München: Das Universitätsklinikum hat die erste Atemnot-Ambulanz in Deutschland eingerichtet. (Newsletter 79 / August 2016)
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  • Elektrische Isolation der Lungenvenen hilft bei Vorhofflimmern - Eine neue Studie hat den Erfolg unterschiedlicher Behandlungsstrategien verglichen

    Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. In Europa sind bis zu sechs Millionen Menschen davon betroffen. Bleibt eine Behandlung aus, steigt für Betroffene die Gefahr einer Herzschwäche oder eines Schlaganfalls. Neben Medikamenten kommen auch nichtmedikamentöse Behandlungsverfahren zum Einsatz. Ein solches Verfahren ist die Katheterablation, bei der die Lungenvenen elektrisch vom Herzen isoliert werden. Ein Forscherteam aus Deutschland konnte zeigen, dass der Behandlungserfolg bei vollständiger Isolierung am größten ist. (Newsletter 79 / August 2016)
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  • Neuer Klebstoff entfernt kleinste Nierensteinfragmente - Bremer Forschungsteam entwickelt Methode, die das Rückfallrisiko nach Nierensteinoperationen vermindern soll

    Sie sind zumeist nicht größer als ein Reiskorn. Manche Nierensteine können jedoch auch einen Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen. Allein in Deutschland sind pro Jahr rund 400.000 endoskopische Eingriffe zur Nierensteinentfernung nötig. Bei der Zertrümmerung mit einem Laser bleiben allerdings oftmals kleinste Steinreste im Körper zurück. Um auch diese Fragmente zu entfernen, haben Bremer Forscherinnen und Forscher einen speziellen Klebstoff entwickelt. Dabei werden sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. (Newsletter 79 / August 2016)
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  • Diagnose mit integrierter Therapie - Radiopharmakon macht Prostatakrebszellen sichtbar und hilft, diese zu zerstören

    Gewebeentnahmen gelten bislang als einzig zuverlässige Methode bei der Diagnose von Prostatakrebs. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein hochpräzises Diagnoseverfahren entwickelt, für das kein Gewebe entnommen werden muss: Der Wirkstoff PSMA bindet an Prostatatumoren und kann gekoppelt mit einem strahlenden Radionuklid den Tumor mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET) sichtbar machen. (Newsletter 79 / August 2016)
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  • Sport und Bewegung helfen, die Abwärtsspirale bei COPD zu durchbrechen - Einfluss körperlicher Aktivität auf den Verlauf chronischer Lungenerkrankungen untersucht

    Die Lebensqualität von Menschen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (engl. Chronic Obstructive Pulmonary Disease, kurz COPD) ist meist erheblich beeinträchtigt. Doch Betroffene können den Krankheitsverlauf durch regelmäßige Bewegung und Sport positiv beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie von Forscherinnen und Forschern des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL). (Newsletter 79 / August 2016)
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  • Versorgungsnahe Forschung – Chronische Krankheiten und Patientenorientierung

    Der demografische Wandel und gesellschaftliche Veränderungen stellen unser Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Es wird immer mehr Menschen mit mindestens einer chronischen Krankheit geben, ab einem Alter von 65 Jahren ist mehr als jeder Zweite von einer solchen betroffen.
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  • Wertschöpfungskette in der Gesundheitsforschung – das Forum Gesundheitsforschung richtet eine neue Arbeitsgruppe ein

    Die neue Arbeitsgruppe „Wertschöpfungskette“ des Forums Gesundheitsforschung hat am 1. Juni die Arbeit aufgenommen. Ihre Aufgabe: Innovationshemmnisse in der Wertschöpfungskette analysieren und Strategien entwickeln, die diese Hürden abbauen.
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  • Blasenentzündungen müssen nicht unbedingt antibiotisch behandelt werden - Allgemeinmedizinische Studie belegt, dass zwei von drei Frauen auch ohne Antibiotikum wieder gesund werden

    Jede dritte Frau kennt es: Ein unangenehmes Brennen beim Wasserlassen, der Unterbauch schmerzt. Beides sind typische Anzeichen für einen Harnwegsinfekt. Er wird üblicherweise sofort mit Antibiotika behandelt, um die Symptome zu lindern und Folgeerkrankungen zu verhindern. Eine deutsche Studie belegt nun, dass dies in den meisten Fällen gar nicht sein muss. Oft klingt die Entzündung von selbst ab und entzündungshemmende Wirkstoffe reichen für die symptomatische Behandlung aus. (Newsletter 78 / April 2016)
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  • Alzheimer-Demenz frühzeitig erkennen - Test schafft Grundlage für die gezielte Überprüfung möglicher Arzneistoffe

    Bislang existiert kein zuverlässiger Test, der die Alzheimer-Demenz bereits vor Ausbruch erster Krankheitsanzeichen erkennen kann. Das wirkt sich auch auf die Studien aus, in denen die Wirksamkeit möglicher Alzheimer-Medikamente überprüft werden soll, denn die geeigneten Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer können heutzutage nicht gezielt genug ausgewählt werden. Ein neues Testverfahren soll dies zukünftig ändern. (Newsletter 78 / April 2016)
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  • Ein Computermodell für die Sehrinde - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler simulieren am Computer die Entwicklung der neuronalen Netzwerke im Gehirn, die uns das Sehen ermöglichen

    Damit wir sehen können, übersetzt unser Gehirn die Lichtreize, die auf die Netzhaut fallen, in elektrische Aktivierungsmuster. Unzählige Nervenzellen bilden dafür komplexe Schaltkreise aus, in denen die eintreffenden Reize verarbeitet werden. Wie diese Schaltkreise organisiert sind und wie sie sich im Laufe der Zeit verändern, ist noch nicht eingehend geklärt. Neue Antworten auf diese Fragen kann jetzt ein Computermodell geben, das genau diese Prozesse simuliert und den Zusammenhang zu neuesten Erkenntnissen über das Sehsystem von Mäusen herstellt. (Newsletter 78 / April 2016)
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  • Schnelle Identifikation gefährlicher Keime - Würzburger Forschungsteam entschlüsselt Genaktivität von Erreger und Wirtszelle bei Infektionen

    Jedes Jahr erkranken rund 23 Millionen Menschen in Europa durch verunreinigte Lebensmittel. Die größte Gefahr geht dabei von Salmonellen aus. Sie allein sind verantwortlich für den Tod von mehr als 2.000 Menschen. Ein Würzburger Forschungsteam konnte erstmals zeigen, welche Gene im Verlauf einer solchen Infektion im Erreger und der Wirtszelle aktiv sind. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Fördermaßnahme „e:Bio“ unterstützt. Die Erkenntnisse der Wissenschaftler liefern ganz neue Ansätze im Kampf gegen gefährliche Keime. Dabei haben sie nicht nur Salmonellen im Blick. (Newsletter 78 / April 2016)
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  • Der lange Weg zum Impfstoff - Gegen den weit verbreiteten Magenkeim Helicobacter pylori ist nach jahrelanger Forschungsarbeit ein Impfstoff in der Entwicklung

    Jeder Zweite trägt ihn in sich, den Magenkeim Helicobacter pylori. Er ist Hauptursache von Magengeschwüren und Magenkrebs. Seit den 1990er-Jahren, als der Zusammenhang zwischen diesem Bakterium und Krebs gezeigt werden konnte, versuchen Wissenschaftler dem Keim und seinen Strategien auf die Spur zu kommen. Einer von ihnen ist der DZIF-Wissenschaftler Professor Dr. Markus Gerhard von der TU München. Nach vielen Jahren intensiver Arbeit bringt er nun einen neuen Ansatz zur Impfung in die klinische Prüfung. (Newsletter 78 / April 2016)
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  • Diabetes-Therapien für den Kopf - Das Gehirn als Mastermind des Stoffwechsels

    Aktuelle Forschung zeigt immer deutlicher, dass unser Gehirn eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Übergewicht und Diabetes spielt. So wirkt etwa das blutzuckersenkende Hormon Insulin nicht nur auf Leber und Muskeln, sondern auch auf das Gehirn. Dieses Wissen eröffnet neue Therapieoptionen. Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) gehören weltweit mit zu den Wegbereitern dieser neuen Entwicklungen und haben aktuelle Ergebnisse jetzt im Fachmagazin „Nature Reviews Endocrinology“ zusammengefasst. (Newsletter 78 / April 2016)
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  • Infrastrukturen in den Lebenswissenschaften – das Forum Gesundheitsforschung richtet eine erste Arbeitsgruppe ein

    Die Arbeitsgruppe „Infrastrukturen in den Lebenswissenschaften“, die im Rahmen des Forums Gesundheitsforschung gegründet wurde, will zukünftig allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Zugang zu modernen Hightech-Technologien ermöglichen. Denn diese Technologien bieten den Forschenden neue Wege, um Krankheiten zu verstehen und Therapien zu entwickeln.
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  • Arzneimittel passgenau verschreiben - Elektronisches Arzneimittel-Informationssystem hilft in Klinik und an Schnittstellen der Versorgung

    Das Angebot an wirksamen und verfügbaren Arzneimitteln nimmt stetig zu. Besonders ältere und mehrfach erkrankte Personen profitieren davon. Doch welche Präparate beeinflussen sich gegenseitig? Was ist, wenn die Niere die Arzneimittel nicht mehr so gut ausscheiden kann? Welche Besonderheiten müssen beim Einnehmen beachtet werden? Und wie gelingt es, alle Informationen zur Therapie bestmöglich auch beim Krankenhaus- oder Arztwechsel zu übermitteln? Hier setzt das elektronische Arzneimittel-Informationssystem AiDKlinik® an. (Newsletter 77 / Februar 2016)
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  • Europäisches Netzwerk für klinische Studien - EU-weite Infrastruktur schließt Lücken in akademischer klinischer Forschung

    Welche Medikamente können bei bestimmten seltenen Erkrankungen helfen? Kann hochdosiertes Vitamin A Frühgeborene vor einer Lungenerkrankung schützen? Welcher Stoff lässt Nerven bei Querschnittsgelähmten wieder wachsen? Antworten hierzu werden in wissenschaftlichen und klinischen Studien gesucht. Gerade bei überregional relevanten Fragestellungen ist es immer öfter sinnvoll, dass internationale Forscherteams in Europa ihre Expertise bündeln und gemeinsam klinisch forschen. Schnell stoßen aber international ausgerichtete Studien dabei an Grenzen. (Newsletter 77 / Februar 2016)
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  • Kabuki-Syndrom: Seltene Erkrankung mit einzigartigem Gesicht - Forscherinnen und Forscher decken zugrunde liegenden Mechanismus auf

    Ein internationales Forscherteam hat nun eine mögliche Ursache für das sogenannte Kabuki-Syndrom gefunden. Dies ist eine sehr seltene Erbkrankheit, die gekennzeichnet ist durch typische Gesichtsmerkmale, Skelettanomalien, milde bis moderate Behinderung und Kleinwuchs. Mittels neuester Technologien konnte das Team um Professor Bernd Wollnik nicht nur zwei neue ursächliche Gene für das Kabuki-Syndrom identifizieren, sondern auch den zugrunde liegenden Mechanismus der angeborenen Fehlbildungen aufklären. (Newsletter 77 / Februar 2016)
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  • Multi-Organ-Chip soll Medikamententests sicherer machen - Berliner Firma baut Organsystem des Menschen auf Biochips nach

    Ob Lunge, Niere, Leber oder Darm – das Team der Berliner TissUse GmbH bildet das Organsystem des Menschen auf Biochips nach. Die Vision der Forscherinnen und Forscher ist ein Chip, der die Abläufe im menschlichen Organismus eins zu eins widerspiegelt. Ihre Erfindung könnte die Medikamenten-Entwicklung revolutionieren – und einen Großteil der Tierversuche überflüssig machen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der Gründungsoffensive „GO-Bio“ unterstützt. (Newsletter 77 / Februar 2016)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6504.php)
  • Ebola-Forschung für die Zukunft - Ein Jahr nach der bislang schwersten Ebola-Epidemie ist die Wissenschaft besser für Ausbrüche dieser Art gewappnet

    Die Bilder sind noch präsent: Die Ebola-Epidemie in Westafrika wurde im Sommer 2014 von der WHO zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Zu diesem Zeitpunkt hat das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) bereits intensiv an einem Impfstoff gegen das Virus gearbeitet. Parallel dazu hat es ein Konsortium initiiert, das die internationale Ebola-Forschung stärken sollte: EBOKON – ein Verbund, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,3 Millionen Euro bis Ende 2015 gefördert worden ist. Eine erste Bilanz zeigt, dass EBOKON wichtige Forschungslücken schließen konnte. (Newsletter 77 / Februar 2016)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6503.php)
  • Mit Antidiabetika gegen Demenz? - Analyse von Krankenkassen-Daten deutet auf vorbeugende Wirkung hin

    In Deutschland leben rund 1,5 Millionen Menschen mit einer Demenz. Zur Risikogruppe zählen Personen mit Diabetes mellitus. Nun hat ein Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) herausgefunden, dass bestimmte Medikamente zur Behandlung der häufigsten Form des Diabetes – Diabetes Typ 2, auch „Altersdiabetes“ genannt – einen positiven Nebeneffekt entfalten: Sie verringern das Risiko für Alzheimer und andere Demenzformen. (Newsletter 77 / Februar 2016)
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  • Hilfe für Alleinerziehende - Mütter und Kinder profitieren von speziellem Kursangebot

    Vor allem alleinerziehende Mütter leiden oft unter einem hohen Druck, Kinder, Beruf und Trennung in Einklang zu bringen. Studien zeigen, dass sie neben finanziellen Sorgen auch oft unter gesundheitlichen Problemen leiden. Die hohe emotionale Belastung, die Kinder ohne Hilfe des Partners zu erziehen, kann zu psychischen Beschwerden führen, die bei alleinerziehenden Müttern häufiger auftreten, als dies in Paarfamilien der Fall ist. (Newsletter 76 / Dezember 2015)
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  • Was ist Menschen wichtig, die zu Hause beatmet werden? - Studie zeigt: Häusliche Intensivpflege benötigt neben verlässlicher Technik auch emotionale Sicherheitsarbeit

    Von anderen abhängig zu sein ist für viele Menschen schwierig. Dies gilt besonders dann, wenn die Selbstständigkeit aufgrund schwerer Krankheit stark eingeschränkt ist und das eigene Überleben das rasche und kompetente Eingreifen anderer erfordert. Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie hat nun die Situation von Menschen beleuchtet, die auf künstliche Beatmung angewiesen sind und zu Hause versorgt werden. (Newsletter 76 / Dezember 2015)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6357.php)
  • Bewegen macht wieder Spaß - Fiebersyndrome früher diagnostizieren und behandeln

    Kinder mit einer systemischen juvenilen idiopathischen Arthritis (Kinderrheuma) zeigen schwerste Symptome einer Entzündung der Gelenke. Sie gehört zu einer Gruppe von Erkrankungen, die als Fiebersyndrome bezeichnet werden. Es dauert leider oft sehr lange, bis diese diagnostiziert und therapiert werden kann. Ein neuer Bluttest hilft jetzt, die Erkrankung früher und sicher zu diagnostizieren. (Newsletter 76 / Dezember 2015)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6356.php)
  • Warum die Grippe-Impfung bei alten Menschen oft nicht wirkt - Berliner Forschungsteam deckt Mechanismen bei der Alterung des Immunsystems auf

    Mit der kalten Jahreszeit beginnt die Hochsaison der Grippe-Infektionen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt vor allem älteren Menschen, sich gegen Influenza-Viren impfen zu lassen. Denn sie haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung. Doch gerade bei über 60-Jährigen ist die Schutzwirkung der Grippe-Impfung häufig schlechter. Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben herausgefunden, warum das so ist. Dabei wurden sie im Rahmen der Fördermaßnahme „GerontoSys“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. (NL 76 / Dezember 2015)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6355.php)
  • Eine zweite Chance für krebskranke Kinder - Auf der Suche nach dem passgenauen Medikament

    Krebserkrankungen bei Kindern sind heute in vielen Fällen dauerhaft heilbar. Dennoch erleidet etwa ein Fünftel der krebskranken Kinder nach zunächst erfolgreicher Behandlung einen Rückfall. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) können Kindern mit Krebsrückfällen helfen. Die Grundlage dafür ist die Analyse des Tumorerbguts zum Zeitpunkt des Rückfalls. (NL 76 / Dezember 2015)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6354.php)
  • Suchaktion im Genom - Genetischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf der Spur

    Rund 60 der drei Milliarden Genbausteine des Menschen liefern Hinweise darauf, dass in den benachbarten Genregionen Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen versteckt liegen könnten. Das fand ein internationales Konsortium in der weltweit größten „Suchaktion“ nach genetischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen heraus, an der Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) maßgeblich beteiligt waren. (Newsletter 76 / Dezember 2015)
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6352.php)
  • Gesund - ein Leben lang – Neue Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

    Am 9. Dezember 2015 hat Bundesforschungsministerin Wanka das neue Förderkonzept zu „Gesund - ein Leben lang“ vorgestellt. Das Ziel: Die Bedürfnisse der Menschen in ihren verschiedenen Lebensphasen besser verstehen und Prävention und Therapien noch passgenauer ausrichten.
    [mehr] (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gesund-ein-leben-lang.php)

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