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Veröffentlichung der Bekanntmachung: | 2020 |
Förderzeitraum: | 2021 - 2032 |
Gesamte Fördersumme: | bis zu 92,6 Mio. Euro |
Anzahl der Projekte: | 9 Einzelvorhaben |
Um die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung zu den Patientinnen und Patienten zu bringen, müssen Forschung und Versorgung eng miteinander verbunden sein. Diese Verknüpfung erfolgt vor allem in der Universitätsmedizin durch klinisch und wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte. Dies stellt jedoch eine große Herausforderung aufgrund der schwierigen Vereinbarkeit von Forschung und ärztlicher Tätigkeit sowie von Familie und Beruf dar. Zudem fehlen Karriereperspektiven und attraktive Zielpositionen.
Ziel dieser Fördermaßnahme ist es daher, Förderangebote für forschende Fachärztinnen und Fachärzte (sogenannte Advanced Clinician Scientists, ACS) in der Universitätsmedizin nachhaltig zu etablieren. Dazu wird die Implementierung von acht innovativen Konzepten für ACS-Programme an universitätsmedizinischen Standorten gefördert. Zentrale Elemente der Programme sind geschützte Forschungszeiten, ein exzellentes Forschungsumfeld und gute Rahmenbedingungen für das unabhängige wissenschaftliche Arbeiten. Darüber hinaus spielen Chancengerechtigkeit und eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine wichtige Rolle.
Es werden acht universitätsmedizinische Standorte mit insgesamt 88 ACS-Stellen für bis zu zehn Jahre gefördert, wobei eine Zwischenevaluation nach fünf Jahren vorgesehen ist.
Die Themen der ACS-Programme umfassen die Onkologie, Infektiologie, Immunologie, Schnittstellen von Gehirn/Herz, Onkologie/Immunologie, Transplantation/Immunologie/Infektiologie, entzündliche Erkrankungen, Organdysfunktion, Gehirn und Neurodegeneration sowie die komplexen Interaktionen zwischen einzelnen Zellen, Gewebe, einzelnen Organen und des gesamten Organismus.
Gleichzeitig wird ebenfalls eine Austauschplattform für alle geförderten ACS bereitgestellt, um sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.